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Informationen über Depersonalisation – Abspaltung von Gefühlen

Diesen Hinweis ausblendenAls Depersonalisation wird die emotionale Entfremdung von sich selbst bezeichnet. Es entsteht ein Unwirklichkeitsgefühl im Vergleich zum vorherigen natürlichen Bewusstsein für sich selbst. Genau genommen, ist die Depersonalisation die Abspaltung von Gefühlen, also ein veränderter Zustand des Bewusstseins. Die eigene Persönlichkeit wird durch ein Fremdheitsgefühl ersetzt. Es entsteht das Gefühl, verrückt zu werden. Wer unter einem Unwirklichkeitsgefühl leidet, empfindet nicht nur die eigene Person, sondern auch die Wahrnehmung, Erinnerung, den Körper, die Persönlichkeit, das Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln sowie andere Objekte und Personen in der eigenen Umgebung als verändert. Das Entfremdungsgefühl wird immer größer. Die emotionale Entfremdung der Betroffenen sorgt für die Abspaltung von Gefühlen. Sich fremd fühlen im eigenen Körper wird zur Belastung. Der Gaube, verrückt zu werden, sorgt dafür, dass der Körper sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet. Wer darunter leidet, fühlt sich fremd im eigenen Körper. Das Unwirklichkeitsgefühl stellt sich so dar, als wäre ihr Leben ein Film, den sie von außen betrachten. Gefühle abspalten, Entfremdungsgefühle und Gefühllosigkeit als Schutz sind drei Begriffe, die bei Depersonalisation immer wieder fallen. Was tun bei emotionaler Entfremdung? Diese Frage stellen sich die Betroffenen und ihre Angehörigen immer wieder. Der Ursprung für die emotionale Entfremdung liegt oft in vorherigen traumatischen Erlebnissen.

Unwirklichkeitsgefühl – was genau ist das eigentlich?

Wenn es zur Abspaltung von Gefühlen kommt, verspüren Betroffene ein Fremdheitsgefühl. Es entsteht ein Unwirklichkeitsgefühl, das mit einer gestörten Wahrnehmung der eigenen Person beschrieben werden kann. Das Entfremdungsgefühl ist so groß, dass Betroffene glauben, verrückt zu werden. Häufig tritt die emotionale Entfremdung auch mit Derealisation auf, das bedeutet, die Umwelt wird als nicht real wahrgenommen. Fast jeder Mensch spürt in seinem Leben die emotionale Entfremdung sich selbst gegenüber in schwacher Form für einen kurzen Zeitraum. Die tatsächliche Abspaltung von Gefühlen über einen wiederkehrenden oder langen Zeitraum bezeichnet jedoch den wahren Zustand der Depersonalisation. Die Störung der Abspaltung von Gefühlen, die emotionale Entfremdung und das Unwirklichkeitsgefühl, die zum Krankheitsbild gehören, sind bis heute kaum erforscht. Oftmals wird die Störung komplett übersehen. Häufig gehören diese Symptome wie Gefühle abspalten oder Gefühllosigkeit als Schutz zu einem anderen Krankheitsbild. Es kann auch vorkommen, dass sich Betroffene nicht trauen, einen Arzt zu konsultieren, weil sie befürchten, sie werden für verrückt gehalten. Sie selbst glauben, neben sich zu stehen. So kommt es zur Abspaltung von Gefühlen. Es wird geschätzt, dass circa zwischen ein bis drei Prozent der Menschen an Depersonalisation, mit Unwirklichkeitsgefühl leiden, die eine emotionale Entfremdung und die Abspaltung von Gefühlen zur Folge hat. Oftmals tritt die Depersonalisation auch als Symptom für eine andere psychische Störung auf. Hierzu zählen Zwangsstörungen, Borderlinestörung, phobische Störungen und Depressionen. Als alleinige Störung tritt Depersonalisation oft bei Jugendlichen auf. Bei Männern und Frauen tritt die Störung nahezu gleich oft auf.

Emotionale Entfremdung – die Symptome der Depersonalisation

Die Symptome und das Unwirklichkeitsgefühl der Depersonalisation können unterschiedlich schwer ausgeprägt sein. Eine gemilderte Form können Sie häufig in Ihrer direkten Umwelt beobachten, wenn Menschen stark unter Stress stehen oder nach schwerem Alkoholmissbrauch. Sind Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung, Abspaltung von Gefühlen und Fremdheitsgefühl durch Erschöpfung entstanden, müssen sie nicht behandelt werden, da sie bereits nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Auch eine verminderte Schmerzwahrnehmung kann zu den Symptomen zählen. Lebensbedrohliche Situationen, in denen der Körper unter starkem Stress leidet, können ebenfalls Symptome wie Entfremdungsgefühl, sich fremd fühlen und Gefühle abspalten hervorrufen, die länger anhalten. Kommt es zu schmerzhaften oder psychisch belastenden Situationen sorgt die Depersonalisation mit Gefühllosigkeit als Schutz davor, die Schmerzen wahrzunehmen. Es handelt sich also um einen Schutzmechanismus vor besonders unangenehmen Gefühlen.

Abspaltung von Gefühlen – eine falsche Realität

Halten Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen für einen längeren Zeitraum an oder kommen immer wieder zum Vorschein, können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine psychische Störung handelt. Die hauptsächlichen Merkmale der Störung sind Entfremdungsgefühle, sich fremd im eigenen Körper zu fühlen und die Abspaltung von Gefühlen in Bezug auf den Betroffenen. Die Realität wird durch ein Unwirklichkeitsgefühl und emotionale Entfremdung ersetzt. Was tun bei emotionaler Entfremdung? Der Betroffene weiß nicht mehr, wer er ist, erkennt sich häufig nicht mal mehr im Spiegel. Sie fühlen sich vom Körper losgelöst. Oft beschreiben Betroffene, dass sie sich leblos fühlen. Es kann vorkommen, dass sich Betroffene innerlich geteilt fühlen. Dann handelt ein Teil, während der andere beobachtet. Experten nennen diesen Zustand eine außerkörperliche Erfahrung. Oft ist es möglich, dass sich Betroffene nicht nur sich selbst verändert wahrnehmen, sondern auch ihre Umwelt. Es entsteht ein so großes Unwirklichkeitsgefühl, das nur schwer beschrieben werden kann. Betroffene sprechen davon, dass sie ihre Sicht wie in einem Traum oder nur verschwommen wahrnehmen. Dies erzeugt ein Unwirklichkeitsgefühl, eine emotionale Entfremdung und die Abspaltung von Gefühlen, die zu einem Fremdheitsgefühl sich selbst gegenüber führen. Das Entfremdungsgefühl wird so groß, dass es zu automatisierten Handlungen kommt und Gefühle sich abspalten. Sich fremd zu fühlen, führt wiederum dazu, dass die Gefühllosigkeit als Schutz dient. Betroffene nehmen Handlungen zwar wahr, doch das Unwirklichkeitsgefühl, die emotionale Entfremdung und die Abspaltung von Gefühlen sorgen dafür, dass sie keinen Bezug zu ihren Handlungen finden. Es entsteht eine emotionale Leere und eine emotionale Entfremdung. Emotionale Ereignisse führen zur Abspaltung von Gefühlen, sodass Betroffene nicht darauf reagieren. Freude, Trauer und Wut können nicht gezeigt werden. Betroffene wirken abwesend und kühl. Häufig werden diese Symptome auch mit einer Depression verwechselt, da sie sich sehr ähneln. Es ist möglich, dass die Depersonalisation ein Symptom von Depressionen ist, andererseits kann eine Depression auch bei einer Depersonalisation auftreten.

Fremdheitsgefühl – Erinnerungsprobleme und weiterer Realitätsverlust

Menschen, die eine traumatische Erfahrung machen mussten, können sich häufig nicht mehr an die vorangegangenen Ereignisse erinnern. Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und die Abspaltung von Gefühlen sind ein Mechanismus der Psyche, denn hier dient Gefühllosigkeit als Schutz. Negative Erinnerungen können nicht mehr bewusst werden. Wer unter Stress leidet, bemerkt häufig, dass Gedächtnisprobleme auftreten. Zudem können bestimmte Ereignisse auch nicht mehr zeitlich wahrgenommen werden, da die eigene Zeitwahrnehmung verschoben ist.

Das Gefühl, verrückt zu werden

Im Gegensatz zu Betroffenen, die an einer Psychose leiden, wissen Menschen mit Depersonalisationsstörung, dass das Unwirklichkeitsgefühl, die emotionale Entfremdung und das Fremdheitsgefühl der Erkrankung zuzuschreiben sind. Wer an psychotischen Zuständen leidet, ist überzeugt, dass seine Sicht der Dinge real ist. Menschen mit Depersonalisationssymptomen wissen, dass nicht die Umwelt verändert ist, sondern Entfremdungsgefühl, Gefühle abspalten und sich fremd fühlen durch ihre eigene Wahrnehmung entstanden sind. Doch das erhöht den Leidensdruck enorm und Symptome wie Entfremdungsgefühle und fremd im eigenen Körper zu sein verstärken sich. Betroffene und Angehörige fragen sich, was tun bei emotionaler Entfremdung? Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen sorgen dafür, dass Ängste entstehen und Betroffene anfangen, zu grübeln.

Entfremdungsgefühl – was bedeutet das?

Betroffene haben Angst, verrückt zu werden, weil das Fremdheitsgefühl immer größer wird. Sich fremd zu fühlen, bedeutet für sie Gefühle abspalten und Gefühllosigkeit als Schutz zu nutzen. Als Symptome werden abermals Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen genannt. Das verunsichert Betroffene enorm. Zwänge, Ängste und Depressionen sind oft Begleitsymptome der Depersonalisation. Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen im Rahmen der Depersonalisation entstehen öfter, wenn bereits eine gewisse Grundängstlichkeit besteht. Ursachen für die Abspaltung von Gefühlen können psychische Störungen sein, die vermehrt in der Kindheit und Jugend vorgekommen sind. Aber auch traumatische Erlebnisse und Stress können die Depersonalisation hervorrufen.

Sich fremd fühlen – was sind die Auslöser?

Stress spielt eine wichtige Rolle als Auslöser für das Entfremdungsgefühl. Vor allem traumatische Ereignisse können für Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen sorgen. Schwere Unfälle oder Krankheiten, heftige zwischenmenschliche und berufliche Krisen verursachen Entfremdungsgefühle, das Gefühl, neben sich zu stehen oder sich fremd im eigenen Körper zu fühlen. Was tun bei emotionaler Entfremdung? Sobald unerträgliche Situationen für Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen verantwortlich sind, entfernen sich Menschen innerlich. Hierbei handelt es sich um einen Schutzmechanismus, der auftritt, wenn andere Bewältigungsstrategien versagen oder nicht genügen. Dann sind Betroffene zwar körperlich anwesend, die Gedanken jedoch nicht in der Gegenwart. Depersonalisation mit all ihren Symptomen tritt erst dann auf, wenn der Stress zurückgeht.

Gefühle abspalten – wozu frühe Vernachlässigung führt

Es ist gesichert, dass emotionale Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen begünstigt. Da Betroffene kaum Zuwendung von Bezugspersonen erhalten haben, nicht wahrgenommen oder gedemütigt wurden, entstehen Fremdheitsgefühl und Gefühllosigkeit als Schutz. Fehlende Liebe und Unterstützung rufen negative Bewältigungsstrategien wie Entfremdungsgefühl und Gefühle abspalten hervor. Dann sind schon in der Kindheit Symptome, wie sich fremd fühlen möglich. Die Schwere der Depersonalisation ist abhängig von Dauer und Intensität der Vernachlässigung.

Gefühllosigkeit als Schutz – der eigene Lebensstil

Wer seine psychische und körperliche Gesundheit vernachlässigt, riskiert ebenfalls eine Depersonalisation. Diese kann auch Folgeerscheinung von Alkohol- und Drogenkonsum sein und geht ebenfalls mit Unwirklichkeitsgefühl und Abspaltung von Gefühlen einher. Die emotionale Entfremdung kann auch durch Flüssigkeitsmangel und ungenügenden Schlaf entstehen oder bereits vorhandene Symptome verstärken. Um eine Depersonalisation diagnostizieren zu können, ist das ausführliche Gespräch mit einem Psychotherapeuten oder Psychiater erforderlich. Anhand klinischer Fragebögen kann festgestellt werden, ob es sich um eine Depersonalisationsstörung oder eine andere Erkrankung handelt.

Entfremdungsgefühle – die Behandlung der Depersonalisation

Die Erforschung dieser psychischen Störung ist noch am Anfang. Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten und Therapien müssen erst noch realisiert werden. Daher sind Medikamente aktuell noch nicht zugelassen, um Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen zu therapieren. Am wahrscheinlichsten ist die Heilung bei schwach ausgeprägten Symptomen wie Fremdheitsgefühl, Entfremdungsgefühl, sich fremd fühlen und Gefühle abspalten. Handelt es sich um schwierige Fälle, sollte die Therapie darauf zielen, die Symptome oder die Phasen der Depersonalisation und die Gefühllosigkeit als Schutz zu mildern beziehungsweise zu verkürzen. Hierbei greift der Therapeut zur Psychotherapie.

Das Gefühl, neben sich zu stehen – Ängste vermindern

Am Anfang der Therapie erfahren Betroffene, wie Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen entstehen. Sie erleben, dass Entfremdungsgefühle, das Gefühl, neben sich zu stehen und fremd im eigenen Körper zu sein, ernstgenommen werden. Der Therapeut beantwortet die Frage „Was tun bei emotionaler Entfremdung?“. Er erklärt dem Betroffenen, dass Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen keine Anzeichen sind, dass er verrückt ist, sondern zur Erkrankung gehört. Außerdem lernt er, negative Gedanken zu hinterfragen und Ereignisse realistisch einzuschätzen. Er lernt während der Therapie seine Ängste zu vermindern und sich selbst psychisch zu entlasten.

Fremd im eigenen Körper – Bewältigungsstrategien finden

Zur Therapie gegen Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen gehört der richtige Umgang mit stressigen Erlebnissen, die bei vielen Betroffenen zu den benannten Symptomen führen können. Sie entfernen sich aus dem eigenen Körper und entziehen sich der Umwelt und den vorhandenen Problemen. Das läuft irgendwann vollkommen automatisch ab. Als Betroffener werden Sie dazu angehalten, ein Tagebuch zu führen, in dem Sie notieren, durch welche Situationen bestimmte Symptome ausgelöst werden. Diese Auflistung hilft Ihnen dabei, Vorgänge und Muster der Erkrankung zu erkennen.

Was tun bei emotionaler Entfremdung?

Gemeinsam mit dem Therapeuten erarbeiten Sie Strategien, um Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen mit den richtigen Strategien zu bewältigen. Sie lernen außerdem, wie Situationen, die Sie ängstigen nicht mehr vermeiden und so Fremdheitsgefühl, Entfremdungsgefühl, sich fremd fühlen, Gefühle abspalten und Gefühllosigkeit als Schutz nicht mehr auftreten. Sobald Sie Vertrauen in neue Bewältigungsstrategien haben, können Sie bestimmte Situationen aushalten, ohne dass Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen entstehen. Wenn Sie Ihren Lebensstil verändern, kann es ebenfalls zur Gesundung führen. Schlafen Sie ausreichend, ernähren Sie sich gesund und nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich, denn können sich die Symptome verstärken.

Gefühl, nicht da zu sein vermeiden

Sie möchten es in Zukunft vermeiden, sich fremd zu fühlen, doch es treten Symptome wie Unwirklichkeitsgefühl, emotionale Entfremdung und Abspaltung von Gefühlen auf, können bestimmte Strategien dazu beitragen, das zu verhindern. Klatschen Sie zum Beispiel laut in die Hände oder nehmen Sie ein scharfes Lebensmittel zu sich, damit Sie zurück zur Realität finden. Auch Ablenkung hat sich als hilfreich erwiesen, dagegen anzukämpfen. Führen Sie Gespräche mit Freunden oder widmen Sie sich sportlichen Aktivitäten, die Ihre Gedanken zurück in die Realität holen. Wenn Sie sich ablenken, sorgen Sie dafür, Ängste zu reduzieren. Mit diesen und weiteren Strategien können Sie Ihre Symptome dauerhaft kontrollieren. Entspannungsübungen sind bei Depersonalisation nicht empfehlenswert, da ein Zuviel an Ruhe Symptome zur Folge haben kann. Dagegen kann Beruhigung sich als hilfreich erweisen. Spaziergänge tragen zur Erholung bei und helfen dabei, sich zu beruhigen.

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